Ausstellungen, Events, Tagungen und TV-Termine

 

"Der letzte Mann", Stummfilm mit Live-Begleitung in Köln
1924 hatte Friedrich Wilhelm Murnaus Film "Der letzte Mann" mit Emil Jannings in der Hauptrolle Premiere. Am Beispiel eines alternden Hotelportiers zeigte Murnau, wie nahe sozialer Auf- und Abstieg beieinander liegen. Am 28. Oktober, 20 Uhr ist er in der in der Kölner Trinitatiskirche, (Filzengraben 4) zu sehen, der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Als Solisten spielen Wilfried Kaets und Norbert Krämer Orgel, Live-Elektronik und Schlagwerk, Veranstalter ist der evangelische Kirchenverband Köln und Region.

"Himmel auf Zeit" Festival zur Kultur der zwanziger Jahre in Hamburg
Auch in Hamburg entwickelte sich in den zwanziger Jahren eine aktive Kulturlandschaft. Im Frühjahr 2010 soll ein Kulturfestival drei Monate lang mit Lesungen, Theater, Konzerten, Tanz, Vorträgen und Ausstellungen daran erinnern. Hauptsponsor ist die Hermann Reemtsma Stiftung, ein Jahr lang forschten Wissenschaftler auf unterschiedlichen Gebieten dazu. Ein Begleitbuch ist geplant.

Ausstellung "Pailletten, Posen, Puderdosen. Modezeichnungen und Objekte der zwanziger Jahre"
Der Kult um Mode und Kosmetikartikel erlebte in den zwanziger Jahren einen Aufschwung. Im Mittelpunkt dieser Ausstellung der Kunstbibliothek (Staatliche Museen zu Berlin) stehen zwei Sammlungen: Aus der Sammlung "Modebild - Lipperheidesche Kostümbibliothek" stammen Modezeichnungen von 150 Künstlern. Den zweiten Schwerpunkt bildet eine erstmals ausgestellte Privatsammlung von Puderdosen und Kosmetikaccessoires.
Eine Ausstellung der Kunstbibliothek, Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin, geöffnet bis zum 9. August 2009 im Kulturforum Potsdamer Platz.

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Bauhaus Dessau
Gesamtansicht, Fotografie 1927, Lucia Moholy (Fotografin), Walter Gropius (Architekt), © VG Bild-Kunst Bonn, Bauhaus-Archiv BerlinWeimar 1919 - Chancen einer Republik
Das Stadtmuseum Weimar widmet der Gründung der Weimarer Republik und der Arbeit der Nationalversammlung in Weimar eine Ausstellung. Weitere Themen: Der Abgang der alten Welt, die neue Verfassung, der Alltag, der Kapp-Putsch. Ein nachgebautes Kaffeehaus soll über das Kunstleben informieren. Bis zum 4. Oktober im Stadtmuseum Weimar.


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Dose. Sammlung Bhogossian, Antwerpen.Ausstellung: "art déco - Schmuck und Accessoires der zwanziger Jahre"

  " Extravagantes Schmuckdesign sollte die Identität der emanzipierten Frau unterstreichen" ist die These der Ausstellung im Schmuckmuseum Pforzheim. Noch bis 11. Januar 2009, Schmuckmuseum Pforzheim, Jahnstraße 42, 75173 Pforzheim. Katalog bei amazon.de.

 


Ausstellung: "Die Riess"
Friede G. Riess, zu Lebzeiten bekannt als "die Riess" führte ein repräsentatives Atelier am Kurfürstendamm. Eine Ausstellung des "Verborgenen Museums" in der Berlinischen Galerie dokumentiert ihr Schaffen zwischen 1918 und 1932. 5. Juni bis 20. Oktober, Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin.

TV: "Geheimnisse einer Seele" , Stummfilm 1926. Als der Chemiker Martin Fellman erfährt, dass der charmante Vetter seiner schönen Frau nach langer Zeit aus Indien zurückkehrt und einen Dolch als Gastgeschenk vorausgeschickt hat, häufen sich bei ihm bizarre, Furcht erregende Träume. Darin versucht er, seine Frau mit einem Dolch zu erstechen...
Georg Wilhelm Pabst Stummfilm popularisiert die damals noch junge Psychoanalyse.
26. Mai 2008 um 23.35 auf arte.

„Wenn ich sonntags in mein Kino geh´“ Ton - Film - Musik 1929-1933.
Film und Musik gehörten von Anfang an zusammen: Schon die ersten Vorführungen der Filmpioniere wurden von Klaviermusik begleitet. In den 1920er Jahren etablierte sich um den Stummfilm eine reiche musikalische Kultur. Die Sonderausstellung „Wenn ich sonntags in mein Kino geh'. Ton – Film – Musik 1929-1933" widmet sich der kurzen Blütezeit des Musikfilms zwischen 1929 und 1933. Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin.

Ausstellung: „köln progressiv“
Franz W. Seiwert, Heinrich Hoerle und Gerd Arntz waren als die "Kölner Progressiven" aktiv. Ihnen ging es um die Entwicklung einer zeitgemäßen Formensprache, in der sie sich von der damals herrschenden Strömung der "Neuen Sachlichkeit" absetzten.
Vom 15. März bis zum 15. Juni 2008 im Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz 1, 50667 Köln. Zur Ausstellung findet am 4. und 5. April ein Symposium statt.

Ausstellung: „Erich Maria Remarque. Der Weg zurück“
Die Ausstellung widmet sich wichtigen Stationen im Leben Erich Maria Remarques (1898-1970), des Verfassers von "Im Westen nichts Neues" (erschienen 1929). Gleichzeitig kündigt das Museum eine größere Ausstelllung zur Weimarer Nationalversammlung im Jahr 2009 an.
Bis zum 30. März 2008 im Stadtmuseum Weimar, Karl-Liebknecht-Straße 5-9, 99423 Weimar, Tel.:03643-826030, Fax 03643-826044, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr.

„»Willkommen, Bienvenue, Welcome…«. Politische Revue – Kabarett – Varieté in Köln 1928-1938“
Sich abends zu amüsieren war in Köln am Ende der Weimarer Republik nicht schwer: Es gab ein internationales Varieté im »Kaiserhof«, eines der führenden Unterhaltungsstätten seiner Zeit. Wer es volkstümlicher liebte, sah sich die Heimatrevuen im »Groß Köln« an. Intellektuelles wurde im politisch-literarischen Kabarett »Kolibri« geboten und für den Arbeiter gab es die politischen Revuen der »Blauen Blusen«, in denen kommunistische Propaganda im Vordergrund stand. Die Ausstellung wirft einen Blick auf die Bandbreite von politischer bis unpolitischer Unterhaltung in den letzten Jahren der Republik und sie zeigt, wie sich die Unterhaltungsszene nach 1933 verändert hat.
Bis zum 31. August 2008 im NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus), Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln, Öffnungszeiten Di - Fr 10-16 Uhr Do 10-18 Uhr Sa+So 11-16 Uhr. Begleitpublikation (voraussichtlich Ende März 2008) bei amazon.de

„Glamour! Das Girl wird feine Dame – Frauendarstellungen in der späten Weimarer Republik“
Veränderungen im Frauenbild der Weimarer Republik und ihr Niederschlag in Kunst, Mode und Film. Eingegangen wird auch auf den Wettbewerb um dem "Georg-Schicht-Preis" für das schönste deutsche Frauenporträt, den die Kosmetikfirma Elida AG 1928 ausschrieb.
17. Februar – 12. Mai 2008 im Georg-Kolbe-Museum, Sensburger Allee 25, 14055 Berlin, Telefon: 030- 3042144, www.georg-kolbe-museum.de/glamour.html. Katalog bei amazon.de

Ausstellung: Heinz Hajek-Halke: Form aus Licht und Schatten
Mit seinen Montagen und Experimenten, seinen Aktstudien und Werbeaufnahmen gehört Heinz Hajek-Halke zu den großen Pionieren der Fotografie der 1920er und frühen 1930er Jahre in Deutschland. Seine ‚Combi-Photographien‘ verbanden innovativ Fotografien mit Texten und grafischen Elementen. Der professionelle Gebrauchsgrafiker eroberte mit seinen experimentellen Fotografien die Seiten der führenden Illustrierten und Magazine der Weimarer Republik, gestaltete Buchumschläge und Werbeanzeigen.
Im Kulturforum Potsdamer Platz, Kunstbibliothek, Matthäikirchplatz 8 10785 Berlin, Tel: 0049/ (0)30/ 2662951, vom 14. Dezember bis 2007 bis 2. März 2008.
Katalog bei amazon.de

Ausstellung: Getroffen. Otto Dix und die Kunst des Porträts
64 Gemälden von Dix werden weitere 88 Porträts anderer Künstler gegenüber gestellt, von Lucas Cranach über Andy Warhol bis Duane Hanson oder Wolfgang Tillmanns.
Im Kunstmuseum Stuttgart, Kleiner Schlossplatz 1 70173 Stuttgart, Tel. +49 (0) 711 – 216 21 88, vom 1. Dezember bis 2007 bis 6. April 2008.
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Tamara de Lempicka: "Das Telefon II", 1930, Sammlung Wolfgang Joop, © ADAGP Paris und DACS LondonBlick über die Grenze: "Tamara de Lempicka - "The modern woman"
Die Royal Academy of Arts in London zeigt das Werk der Malerin Tamara de Lempicka. Tamara de Lempicka (1898 - 1980) emigrierte 1919 mit Eheman nund Tochter nach Paris wo sie Malerei bei Maurice Denis und André Lhote studierte. Ihre unterkühlten, dennoch manirierten Akte und Porträts zeigen mondäne, großstädtische Frauentypen. Einige ihrer bekanntesten Werke entstanden als Auftragsarbeiten, zum Beispiel als Cover für Frauenzeitschriften wie "Die Dame". Noch bis zum 30. August.

"Achtung! Hier Sendestelle Berlin ..." Stationen der Rundfunkgeschichte. Ausstellung zur Radio- und Fernsehgeschichte im DeutschlandRadio-Funkhaus in Berlin. Vom 3. Juni bis 30. Dezember.